Apfel vs. Aronia – Was ist gesünder?

„An apple a day keeps the doctor away“, zu Deutsch: Ein Apfel am Tag, hält den Doktor fern, war einmal. Der Apfel hat Konkurrenz bekommen. Selbstverständlich ist durch den Import, Globalisierung und den Trend „Superfoods“ viel Konkurrenz für den Apfel aufgetreten. Ein großer Rivale ist jedoch die Aroniabeere. Aronia wird als Nahrungsergänzung und Superfood gehandelt. Dabei spart sie sich ökologisch bedenkliche Transportwege; sie wächst nämlich genauso in Deutschland. Die heimische Aroniabeere fordert den Apfel jetzt zu einem beidseitigem Heimspiel auf, wo es um die Frage geht: Aronia vs. Apfel- was ist gesünder?

 

Aronia als Nahrungsergänzug

Die Aroniabeere, kurz Aronia, stammt ursprünglich aus Nordamerika. Seit den 70er Jahren findet man Plantagen jedoch auch in Deutschland. Im Gegensatz zum Apfel ist die Aronia in roher Form kaum genießbar. Sie hat einen sehr herben bitteren Geschmack und wird daher meistens zu Marmelade oder Saft verarbeitet.

Auch in Smoothies findet sich die vielversprechende Aronia wieder.

Dabei findet sie mehr Anklang als Nahrungsergänzung mit Superkräften als als tatsächliche Frucht.
Warum wird die Beere aber als Superfood gefeiert? Die Aronia weist eine hohe Konzentration an Antioxidantien auf. Dies macht sie entzündungshemmend. Die selben Antioxidantien schützen die Zellen auch vor freien Radikalen. Dies kann wiederum das Krebsrisiko senken. Andere Dinge die man sich von der Aronia als Nahrungsergänzung erwartet sind:

  • Entgiftung von Nieren und Leber,
  • Regulierung von Blutdruck und Cholesterin und
  • ein positiver Effekt auf das Herz-Kreislauf-System.

Ansonsten ist sie noch reich an Vitamin C, welches aber beispielsweise bei der Verarbeitung zu Säften verloren geht.

 

Was kann die Aroniabeere, was der Apfel nicht kann?

Der Apfel ist seit Jahrhunderten das Superfood schlechthin. Er beinhaltet viele wichtige Vitamine und Spurenelemente. Diese beinhaltet die Aronia jedoch ebenso. Neben Vitamin C, über welches der Apfel ebenso verfügt, besticht die Aroinabeere noch mit erheblichen Anteilen an Vitamin E, K und B. Des Weiteren besitzt sie viele wichtige Spurenelemente wie Kalium, Calzium, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer, Iod und Mangan.

Was die Aroniabeere aber kann und der Apfel nicht? In der Aroniabeere sind sogenannte „Anthocyane“ enthalten. Diese dienen zum einen als natürlicher Farbstoff, bestechen zum anderen aber vor allem durch ihre Wirkung als Antioxidantien. Hier kommen wir auch bei dem Punkt an, welcher den Apfel vom Thron stoßen kann. Kaum ein Obst wirkt so an antioxidant wie die Aroniabeere.

Diese Antioxidantien wirken regelrecht als Vorsorge und Vorbeugung vieler Krankheiten. Die Heilkraft der Aroniabeere wurde durch zahlreiche Studien belegt und auch der Wunsch nach Vitalität im Alter kann durch den regelmäßigen Verzehr von Aroniabeeren wahr werden.

 

Fazit

Die Aronia ist die Gesundheitsbeere und das Superfood schlechthin. Trotz Vitamingehalt des Apfels, übertrumpft sie diesen mit ihrer hohen Konzentration an Antioxidantien. Somit kommen wir zum Entschluss, dass beide Fruchtarten gut sind. Sowohl Aronia als auch Apfel wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Nur weil die kleine Beere, übrigens auch Apfelbeere genannt, den Kampf um Platz 1 gewonnen hat, mindert das nicht den Wert des Apfels.

Gleichzeitig wirkt die Aronia als Nahrungsergänzung. Sie kann getrocknet oder verarbeitet erworben werden und schenkt Ihrer Ernährung einen Mehrwert.

Neben ihrer Anwendung in Ihrem Müsli, Saft oder Smoothie, können Sie selbstverständlich auch noch einen Apfel genießen. Dennoch gilt, dass die Aroniabeere Sie wohl eher vom Arzt fernhält. In Kombination mit Äpfeln ist sie aber noch unschlagbarer als alleine.